So viel musst Du für 1.000 € zusätzliche Rente sparen

So viel musst Du für 1.000 € zusätzliche Rente sparen

So viel musst Du für 1.000 € zusätzliche Rente sparen

Wie schön wäre es, wenn man in der „Rentenzeit“, ein zusätzliches Einkommen von 1.000 € zur Verfügung hätte. Einfach so aus dem eigenen Vermögen heraus? Und wäre es nicht genial, wenn sich das eigene Vermögen dabei nicht verbraucht? Es wird nicht weniger und Du könntest jeden Monat 1.000 € entnehmen – das ganze Leben lang. Eine Verlockende Vorstellung? Es muss nicht nur ein Traum bleiben, Du kannst Dir Dein Vermögen aufbauen. Die „gute Fee“ und der Zinseszinseffekt helfen Dir bei der Verwirklichung Ihrer Vorstellung.
Lass uns in die Zahlen einsteigen:

Die Parameter und Annahmen:

Wie sich Dein Vermögen weiterentwickelt, wenn Du beginnst, z.B. mit 60 Jahren, einen mtl. Betrag von 1.000 € aus Deinem Vermögen herauszunehmen, hängt von mehreren Parametern und Annahmen ab:

  • Soll sich Dein Vermögen verbrauchen oder soll es erhalten bleiben und investiert bleiben?
  • Mit welcher Rendite willst Du das Gesamtvermögen weiter wachsen lassen?
  • Wie lange (Zeitraum) möchtest Du 1.000 € mtl. entnehmen – bis das Vermögen aufgebraucht ist?
    10 Jahre, 20 Jahre, oder ein Leben lang ohne dass das Startvermögen weniger wird.

Zur Vereinfachung der Beispiele verzichten wir zunächst auf Inflation, Steuern und Kosten. Bei der groben Darstellung handelt es sich um die Bruttorendite.

Beginnen wir mit dem Basisszenario:

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1.000 € MEHR RENTE IM MONAT

So viel Geld musst Du dafür zur Seite legen

Wie schön wäre es, wenn man später, im Alter irgendwann, sagen wir mit 65 Jahren, ein zusätzliches Einkommen von 1.000 € zur Verfügung hätte. Einfach so aus dem eigenen Vermögen heraus.

Und wäre es nicht genial, wenn sich das eigene Vermögen dabei nicht verbraucht? Es wird einfach nicht weniger und Du könntest  jeden Monat 1.000 € herausnehmen das ganze Leben lang. Tolle Vorstellung, oder?

Es muss aber nicht nur ein Traum bleiben, ich zeige Dir in diesem E-Paper (PDF) und meinem kostenfreien Newsletter, wie es geht!

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Die Gute Fee oder der Zinseszinseffekt

Die Gute Fee oder der Zinseszinseffekt

So vermehrt die gute Fee oder der Zinseszinseffekt Dein Vermögen

Darf ich vorstellen: Die gute Fee, der Zinseszinseffekt, das 8. Weltwunder (Zitat von Einstein) oder die Alchemie der Geldanlage. Die Bezeichnungen sind vielfältig, aber der Inhalt ist immer der Gleiche.

Ich nenne den Effekt die gute Fee.

Sie hilft Dir, über einen langen Anlagezeitraum Dein Geld zu vermehren.
Durch die einfache Wiederanlage oder das „Stehen lassen“ des Wertzuwaches (Zinsen,Rendite) ist im nächsten Jahr mehr Vermögen zur Verfügung da, das wiederum genauso angelegt wird. Und so vermehrt sich Dein Vermögen jedes Jahr um den weiterinvestierten Wertzuwachs.

Wie bitte? – O.K. machen wir ein konkretes Beispiel:

Zinseszinseffekt

So funktioniert der Zinseszinseffekt – so arbeitet die gute Fee für Dich:

Start: Du legst einmalig 10.000€ ein Jahr an und bekommst dafür 6% Zinsen:

Wieviel Rente wird ausbezahlt?

Jahr 1: 10.000€ x 1,06 Zinsen = 10.600€

Jahr 1: 10.000€ x 1,06 Zinsen = 10.600€

Am Ende des ersten Jahres hat sich Dein Vermögen durch den Zins um 600€ vermehrt.

Jetzt hast Du zwei Möglichkeiten:
1) Die Zinsen herausnehmen und ausgeben.
Dann würdest Du im 2. Jahr wieder mit 10.000€ Vermögen starten.

2) Die Zinsen liegen lassen und ebenfalls für sich wachsen lassen-Damit legen sie die Zinsen zusammen mit dem Startkapital ebenfalls für 6% an. Die Rechnung sieht dann so aus:

Wieviel Rente wird ausbezahlt?

Jahr 2: 10.000€ x 1,06 x 1,06 = 11.236€

Jahr 2: 10.000€ x 1,06 x 1,06 = 11.236€

Das bedeutet, Du hast jetzt nicht nur 2 x 600€, also 1.200€ an Zinsen erhalten, sondern 36€ mehr Zinsen!
Das nennt man den Zinseszinseffekt.
Diese 36€ mehr Zinsen auf dem Depot sind die Zinsen, die Du für die Anlage der bisherigen Zinsen erhalten haben.

Wieviel Rente wird ausbezahlt?

Jahr 3: 10.000€ x 1,06³ Zins = 11.910,16€

Ohne den Zinseszinseffekt wären es:
10.000€ + 600€ + 600€ + 600€ = 11.800€

Mit dem Zinseszinseffekt sind es: 10.000€ x 1,06³ Zins = 11.910,16€

Damit wurden bereits im 3.ten Jahr 110,16€ an Zinseszinsen erwirtschaftet.

Wieviel Rente wird ausbezahlt?

Quelle: Zinsrechner – Zinsen online berechnen (zinsen-berechnen.de)

Das ist ein Zinsrechner von vielen im Internet. Ich empfehle ihn gerne, da er einfach zu bedienen und kostenfrei ist.

Wie hat sich Ihr Vermögen nach 10 Jahren entwickelt?

Gratuliere: Aus Deinem Startkapital von 10.000 € sind nach 10 Jahren und bei 6% Zinsen insgesamt 17.908,48 € geworden!

Wohlgemerkt: Du hast selbst keine extra Stunde dafür gearbeitet. Du hast nur drei einfache Entscheidungen getroffen:

  1. Das Geld anzulegen.
  2. Das Geld 10 Jahre lang in Ruhe wachsen zu lassen.
  3. Ein Investment gefunden, das 6% Zins oder anders gesagt 6% Rendite erwirtschaftet.

Was ist wichtiger: Zinssatz oder Faktor Zeit?

Jetzt nachdem Du ein Gefühl dafür bekommen hast, wie wertvoll die gute Fee und der Zinseszinseffekt für Dich sind, können wir die Parameter verändern:

Weniger Rendite: 3% / Mehr Rendite 9% / Mehr Zeit: 20 Jahre

 

Wieviel Rente wird ausbezahlt?
Wieviel Rente wird ausbezahlt?
Wieviel Rente wird ausbezahlt?

Fazit:

Wie Du siehst ist der Zinssatz oder die Rendite nicht DER entscheidende Faktor. Die Rendite ist unglaublich wichtig, aber NOCH WICHTIGER ist der Faktor Zeit !

Wenn Du Dein Vermögen am Kapitalmarkt investierst, hilft Dir die gute Fee oder der Zinseszinseffekt und natürlich der Faktor Zeit das Anfangskapital kräftig zu vermehren.

Bei einem Zinssatz/ Rendite von ca. 7% verdoppelt sich das Kapital alle 10 Jahre.

Hinweis: In allen Betrachtungen ist der Steuerabzug und die Inflation nicht berücksichtigt.

Wann triffst Du Deine drei einfachen Entscheidungen und gibst Dein Geld an den Kapitalmarkt, damit es mit Hilfe der guten Fee für Dich arbeitet?

Welches Depot ist das richtige für Frauen?

Welches Depot ist das richtige für Frauen?

Welches Depot ist das richtige für Frauen?

Welches Depot für Dich das richtige ist, hängt stark von Ihrem Nutzungsbedarf und von Deinem Typ ab:

Typ A: Du bevorzugst kurze Wege zum Berater*Innentisch und pflegen Kontakte zur Hausbank.
Typ B: Dir ist unabhängige Beratung wichtig und Du verfolgst eine konkrete Anlagestrategie. Dazu möchtest Du ab und zu in das Depot via Online Banking Einsicht nehmen.
Typ C: Du favorisierst schnelles und selbständiges Handeln von überall aus und handeln ohne Beratung.

Sehen wir die einzelnen Möglichkeiten etwas genauer an:

Klassische Filialbank

Damit ist z.B. eine Sparkasse, Volksbank oder die Deutsche Bank um die Ecke als Beispiele gemeint. Ein Depot dort hat viele Vorteile aber auch einige Nachteile.

Vorteile

  • Als Bank mit Vollbanklizenz können alle Arten von Wertpapieren dort gelagert und gehandelt werden.
  • Es bsteht die Möglichkeit diese Bank auch für den Zahlungsverkehr zu nutzen. z.B. mit einem Girokonto oder einer Kreditkarte
  • Immer ein Ansprechpartner verfügbar

Nachteile

  • Relativ hohe Depotführungsgebühren
  • Hohe Tradingkosten bei Einzelaktien produziueren Kosten ca. 25€ – 75€ pro Vorgang
  • Der Kauf von Fonds beinhaltet normalerweise den Ausgabeaufschlag von 5% (Aktienfonds)
  • Die Vorgaben der einzelnen Bankgesellschaften sind die hausinternen Produkte zu priosrisieren
  • Teilweise werden keine ETF’s zum Kauf angeboten

Online Bank

Der Vorteil einer Online Bank, wie beispielsweise die Augsburger Aktienbank, EBASE, Fidelity Fonds Bank, Comdirect oder ING Diba, liegt in den geringen Konto- und Depotführungsgebühren. Die Gebühren der Online Banken sind günstiger (manchmal gratis), da weder ein Filialnetz noch größere Bürogebäude existieren. Auch eine Online Bank  muss irgendwann profitabel arbeiten. Daher verändern sich die Bedingungen häufig. Es kann sein, dass nach der Aktualisierung der AGB´s, das Girokonto (bis vor Kurzem noch gratis) z. B. 4,95€ monatlich kostet. Oder es werden weitere Bedingungen gefordert, damit es gratis bleibt. Hier liegen die Details im Kleingedruckten und diese verändern sich öfters.

Vorteile

  • geringe Depotgebühr, teilweise kostenfrei
  • benutzerfreundliche App’s für das Handy sind verfügbar
  • teilweise Pauschale beim Handel mit Fonds und ETF’s, z.B. 2€ pro Kauf
  • einfaches Handeln der einzelnen Wertpapiere via App
  • Auswahl an ETF’s teilweise verfügbar

Nachteile

  • Tradingkosten von Einzelwerten liegen bei 15 € – 75 € pro Vorgang
  • häufige Veränderungen der Konditionen: Fonds des Monats mit xx % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag
  • Keine Beratung, reines „Do it yourself“- Depot
  • Auswahl an ETF’s teilweise eingeschränkt

Handy App

Trade Republic, FlatEx, Etoro, Scalable, JustTrade, oder CoinBase – um nur einige aktuelle Trading Apps zu nennen. Noch nie war es so einfach Aktien, Fonds und ETF’s zu handeln und direkt am Kapitalmarkt teilzunehmen. Mit einem Klick auf dem Smartphone: kaufen, verkaufen oder kurz checken was die Börse so macht. Es ist nicht immer gleich ersichtlich um welche Bank es sich dort handelt Teilweise muss man die Bank dahinter suchen oder es ist eine Kombination aus Vollbank und Handelsplattform.

Und welche Infomationen führen zum Kauf oder Verkauf?

Vorteile

  • gratis Depot
  • Flatrate pro Trade und scheinbar keine Provision
  • benutzerfreundliche App’s für das Handy
  • sehr einfaches Handeln der einzelnen Wertpapiere via App
  • umfagreiche Auswahl an ETF’s verfügbar
  • Zugang zur Börse für jede Person möglich

Nachteile

  • hohes Stresslevel durch ständiges „Checken“ des Marktes
  • extra Recherche notwendig, welche Bank „dahinter steht“
  • Gefahr der Versuchung „schnell reich zu werden“
  • Keine Beratung, reines „Do it yourself“- Depot
  • Wo bleibt die Langzeitstrategie? – Wer klärt über die Risiken des Kapitalmarktes auf?

Fazit

Beim umfangreichen Angebot an Depot kann man schnell den Überblick verlieren. Ich finde ich es ausgesprochen positiv, dass sich immer mehr Menschen mit dem Kapitalmarkt und der Anlagemöglichkeiten beschäftigen. Darin stecken Chancen das Vermögen zu mehren, allerdings auch Risiken, Teile des Vermögens oder das ganze Vermögen zu verlieren. Je nachdem in was, mit welcher Diversifikation oder mit welchem Hebel investiert wurde.

Investieren an der Börse will gelernt sein, denn nur wer weiß, welche Gefahren drohen und welche Faktoren die Kurse beeinflussen, kann die Risiken besser einschätzen und langfristig erfolgreich sein.

Frauen sind sehr erfolgreiche Anlegerinnen

Frauen sind sehr erfolgreiche Anlegerinnen

Female Finance – Selbst ist die Frau

Warum kümmern sich Frauen so wenig selbst um den Aufbau eines eigenen Vermögens?

51,7% aller Hoschschulabsolventen sind weiblich. Nach dem Studium kommen meistens einige Jahre Berufserfahrung, das bedeutet der Weg für ein selbstbestimmtes Leben aus finanzieller Sicht ist frei.

Dennoch verlieren viele Frauen, nachdem sie ihren Traumprinzen getroffen haben, ihre Ziele „nach der Hochzeit oder nach den Kindern“ aus den Augen. 

Woran liegt das?

Zum einen bestimmt am zeitlichen Abstand. „Das Alter“ und damit „die Rente“ sind wirklich noch weit weg.

„Was kümmert mich die Rente, jetzt will ich erst einmal Leben.“ Und dennoch kann man genau diese Zeit für sich arbeiten lassen. Die „gute Fee“ hilft uns allen enorm bei dem Aufbau von Vermögen.

Vielleicht liegt es an den Genen, dass wir Frauen uns auf den (Ehe-) Mann verlassen, der uns versorgt in der Zeit, in der wir die Kinderfürsorge übernehmen. Und dann logischerweise auch irgendwie in der Zeit danach.

Zudem hat sich früher Papa darum gekümmert, heute geht das automatisch auf den Mann über. Ohne, dass wir uns darüber Gedanken machen, warum eigentlich? – Dabei verwalten die Frauen meist das Haushaltsbudget.

Vermutlich ist handelt es sich um ein Tabuthema: Wer sagt seinem Mann schon: „Schatz, wenn ich mich zu Hause um die Kinder kümmere, und du weiter Deiner Arbeit nachgehen kannst, erwarte ich einen Ausgleich für meine Rente. So etwa 150 € im Monat in einen Sparplan und das auf meinen Namen.“ Gespräche dieser Art führt man nicht gerne. Dennoch kann ich dazu nur ermuntern, denn besser unromantisch als arm im Alter.

Frauen interessieren sich oft nicht für den Vermögensaufbau und den Kapitalmarkt. Dabei ist es ist viel einfacher das Geschehen an der Börse zu verstehen, als sie denken.

In den allermeisten Fällen, fehlt Frauen schlichtweg der Mut um loszulegen und Entscheidungen zu treffen.
Sie haben Angst etwas falsch zu machen.

Finanzwissen schaffte Selbstvertrauen

Frauen sind sehr erfolgreiche Anlegerinnen!

Weisst Du warum? Ich verrate es Dir: Wenn eine Frau die Zusammenhänge des Kapitalmarktes verstanden hat und die Zyklen von Auf- und Abwärts-Schwankungen aushält, ist sie langfristig erfolgreicher und bewahrt sich einen kühlen Kopf. Sobald eine klare Strategie gefasst ist, folgt sie ihrer Intuition und bleibt der Strategie treu.

Viele Männer versuchen „den Markt zu timen“, also beim Tiefpunkt zu kaufen und beim Höchstpunkt zu verkaufen. Das klappt in den seltensten Fällen.

Dazu macht es nervös und man verliert schnell den Blick für die Langzeitstrategie.

Bei einem Sparplan spielt es keine Rolle und ist sogar vorteilhaft durch den Cost Average Effekt. Hierbei wird monatlich immer ein Stück gekauft. Mal erwischt man den Tiefpunkt und freut sich über mehr Anteile, in einem anderen Monat erwischt man den Höchstpunkt, weil man weniger Anteile für seinen festen Sparbeitrag erhalten hat. Im Großen und Ganzen gleichen sie die Effekte aus.
Hauptsache Sie, investieren und geben damit Ihrem Vermögen die Chance Stück für Stück zu wachsen.

Mehr zum Thema: Finanzen nicht nur Männersache: Frauen sind die besseren Anleger – n-tv.de (n-tv.de)

Wann legst Du los?

Finanzielle Unabhängigkeit schafft Selbstvertrauen. Wenn Du auf eigenen finanziellen Füßen stehst, kannst Du deine Entscheidungen selbstbewusst und mit Leichtigkeit treffen.

Möchtest Du wissen wieviel Geld Du für 1.000 € mtl. zusätzliche Rente zurücklegen musst?

 

6 Gründe warum Frauen weniger Rente erhalten – die Teilzeitfalle

6 Gründe warum Frauen weniger Rente erhalten – die Teilzeitfalle

6 Gründe warum Frauen weniger Rente erhalten – die Teilzeitfalle

Warum erhalten Frauen weniger Rente als Männer?

Naja, Frauen zahlen schlichtweg weniger in die Rentenkasse ein und haben damit weniger Vermögen im Alter zur Verfügung.  Folgende Gründe hierfür lassen sich finden:

Gender Pay Gap ausgleichen

Gender Pay Gap: Das geringere Lohnniveau

Einer der Gründe, warum Frauen weniger Rente erhalten, liegt an einem geringeren Einkommen. Frauen erhalten für die gleiche Arbeit grundsätzlich zwischen 18-22% weniger Lohn und Gehalt als Männer. Diese Tatsache ist unfair, wird aber durch eine „Beschwerde“ nicht gelöst. Hier helfen gute Gehaltsverhandlungen und ausreichend Selbstvertrauen.

Soziale Berufe Erzieherin

Frauen arbeiten in weniger gut bezahlten Berufen

Ein zweiter Grund warum Frauen weniger Vermögen im Alter zur Verfügunghaben liegt daran, dass Frauen überwiegend in Berufen arbeiten, die grundsätzlich geringer entlohnt werden. Dazu gehören beispielsweise soziale Berufe, wie Pflegefachkraft, Arzthelferin, Erzieherin, Lehrerin Friseurin, Verkäuferin, Sachbearbeiterin, Buchhalterin…

Kinderpause

Kinderpause ohne Verdienst
während der 45 Jahre Erwerbslebens

Zum Glück entscheiden sich immer noch Frauen und Männer für Kinder und das ist auch gut so, denn sonst gäbe es keinen Nachwuchs und damit keine neuen Bürger mehr.

Allerdings spielt die Dauer der Kinderpause eine wesentliche Rolle für den späteren Rentenbezug. Denn wer, 1 Jahr nicht das Durchschnittsgehalt verdient, kann sich auch keinen ganzen Punkt (Entgeldpunkt bei der Rente) gutschreiben lassen. Dieser 1 Punkt hat einen Wert von derzeit 34,19€ Rente pro Monat ein Leben lang.

Die Durchschnittle Rentebezugszeit lag 2019 bei 21,1 Jahren. Eine stark vereinfachte Hochrechnung ergibt also ein fehlendes Vermögen von 12.000€.

Ein Aufholen der „Nicht-Einzahlungs-Zeit“ist fast nicht möglich. Da hilft nur die Dinge selbst in die Hand nehmen und einen eigenen Sparvertrag abschließen.

Arbeitende Mom Multitasking

Arbeiten in Teilzeit, auch wenn die Kinder schon größer sind

Kinderfürsorge und 100% Arbeitsstelle ist auch im 21. Jahrhundert nur mit schwer miteinander vereinbar.

Es ist immer besser möglich, aber immer noch eine Herausforderung. Viele Frauen oder Paare, egal ob verheiratet oder nicht, entscheiden sich dafür, dass die Frau weiterhin den Löwenanteil der Kinderfürsorge übernimmt, auch wenn die Kinder schon im Kindergarten oder in der Schule sind.

Ein Wiedereinstieg in die Arbeitswelt mit nur 50% bedeutet auch eine Einzahlung in die eigene Rente mit nur der Hälfte, sprich 17,10€ Rente pro Monat.

Ein Wiedereinstieg als 450€ Kraft bewirkt, dass zwar gearbeitet wird, aber gar keine Punkte im Rentensytem gutgeschrieben werden.

Entscheiden Sie selbst, wieviele Jahre Sie weniger als der durchschnitt aller Rentenzahler verdienen möchten.

Alternativ bietet sich immer der Aufbau von Vermögen über einen Sparplan an.

Zug fährt weg

Anschluss an den erlernten Beruf verpasst…

Je nachdem wie lange Du in Deinem Beruf pausierst, findest Du nur schwer den Einstieg wieder. Denn die Welt hat sich weiterentwickelt, die Digitalisierung hat viele Prozesse vereinfacht, das Arbeitsumfeld kann ein anderes sein. 
Oft wird zunächst ein Wiedereinstieg zu geringeren Konditionen in Kauf genommen, um überhaupt wieder am Arbeitsleben teilzuhaben.

Ein Mann ist keine Altersvorsorge

Vertrauen auf… bis, dass der Tod uns scheidet, oder Schatz?

Viele Frauen verstehen Ihr Rollendbild so, dass sie dem Mann und meist Hauptverdiener den Rücken frei halten, sich um Kinder, Haushalt und soziale Kontakte kümmern, und das bis zum Lebensende.

Das böse Erwachen kommt meist erst später. Zum Beispiel, wenn die gemeinsamen Kinder groß sind und man wieder mehr Zeit zu zweit hat. In Großstädten wird jede zweite Ehe geschieden, in ländlichen Regionen jede Dritte. … und was kommt dann? Versorgungsausgleich? Zugewinnausgleich?

Oder was tust Du, wenn der Mann krank wird oder aus anderen Gründen seiner Arbeit nicht mehr in dem Umfang, wie gewohnt, nachgehen kann?

„Ein Ehe-Mann ist eine schlechte Altersvorsorge“ – es ist wesentlich besser die Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Und dabei eigene Verträge auf den eigenen Namen abzuschließen. Somit bleibt man finanziell unabhängig und kann das Leben sorgenfrei genießen- auch zu Zweit.

Es spricht ja nichts dagegen das angesammelte Vermögen, dann im Alter gemeinsam auszugeben.