Wie kannst Du selbstsicher mit Risiken umgehen

Wie kannst Du selbstsicher mit Risiken umgehen

Wie kannst Du selbstsicher mit Risiken umghehen?

Oh Gott, oh Gott, man kann so viel Falsch machen beim Geld anlegen und außerdem kann man auch alles verlieren, überhaupt weiß ich zu wenig darüber.

Deshalb lasse ich mein Geld lieber auf dem Konto liegen und stecke meine Energie lieber in mein Business…

So ging es mir am Anfang auch. Aber dann kamen immer mehr Nachrichten über Geldentwertung auf der einen Seite und mehr positive Meldungen welcher ETF mal wieder über 30% Rendite gebracht hat.

Und ich muss zugeben, der Gedanke 30% mehr Einkommen bei gleicher Arbeit hat mir auch ganz gut gefallen. 💸

Die gute Botschaft: Umgang mit Risiken ist erlernbar.

Es ist wie beim Führerschein. Am Anfang ist alles fremd und irgendwann überlegst Du nicht mehr was Du automatisch machst, um rückwärts seitwärts einzuparken 💪.

Der Weg zur selbstsicheren Investorin beginnt auch mit dem berühmten ersten Schritt. Je früher Du mit dem Investieren anfängst, umso mehr Erfahrungen machst Du und umso selbstsicherer wirst Du 👩‍🎓🏆💰.

Hier sind meine 6 Tipps für Dich, wie Du selbstsicherer mit Risiken umgehen kannst.

Wie bist Du bisher mit den Risiken beim Investieren umgegangen? Ich freue mich von Dir zu lesen 👌

#movingamillion #investieren #finanzlady #geldanlage #risikomanagement

Ihr Titel

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Vermögensaufbau geht auch entspannt

Vermögensaufbau geht auch entspannt

Vermögensaufbau ist keine Raketenphysik

Hast Du Dir mal überlegt, Dein Geld für Dich „arbeiten“ arbeiten zu lassen? Wie wäre es, ihr macht halbe halbe. Du arbeitest nur noch 4 Stunden am Tag und das restliche Einkommen verdienst Du ganz entspannt in Deinem Depot.

Zugegeben das ist eine provokanter Gedanke, aber genau das ist möglich. Nicht über Nacht, sondern mit einer soliden Strategie, die übrigens super sein kann. Vermögensaufbau muss nicht kompliziert sein, sondern geht wirklich ganz entspannt.

Hier sind 3 Tipps für den Einstieg:

1) Lass Dir von der „guten Fee“ (Zinseszinseffekt) helfen

Man sagt, die gute Fee verdoppelt Dein Vermögen alle 10-12 Jahre, wenn Du eine Rendite von etwa 6% p.a. einsammelst. Das klingt doch wunderbar, oder? 

Was meine ich konkret damit?

Beispiel: Start mit 30.000€

  • Alter 30, Vermögen 30.000€ sind nach 10-12 Jahren 60.000€
  • Alter 42, Vermögen 60.000 sind nach 10-12 Jahren 120.000€
  • Alter 54, Vermögen 120.000 sind nach 10-12 Jahren 240.000€
  • Alter 66, Vermögen 240.000 sind nach 10-12 Jahren 480.000€
  • Alter 78, …

Und Du hast nur ein einziges mal eine Investitionsentscheidung getroffen… Jetzt stellt sich nur die Frage, wie sammelst Du 6 % p.a. Rendite ein und dass bitte stressfrei?

So vermehrt die gute Fee oder der Zinseszinseffekt Ihr Vermögen

2) Vermeide komplizierte Strategien – Keep it Simple

Die guten Dinge im Leben sind meist die einfachen. Auch beim Vermögensaufbau gilt: „Keep it simple“. Die ständige Jagt nach dem Extraprozentpunkt Rendite macht mürbe und kostet Deine Zeit und Energie.
Viel entspannter ist ein weltweit anlegendes Basisinvestment. Damit fängst Du ganz entspannt die Rendite des Marktes ein. Du angelst Dir damit das Trendwachstum, das die Weltwirtschaft zu bieten hat. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn Du möchtest, kannst Du dazu noch verschiedene Nachhaltigkeitsschwerpunkte setzen. Ganz einfach oder?

Natürlich kannst Du Deine Investments jederzeit komplizierter machen. Du könntest spezielle Branchen als Satelliten hinzufügen. Aber alles schön der Reihe nach. Mach nicht den 5-ten Schritt vor dem Ersten. Und ganz ehrlich: Der erste Schritt ist meistens schon ausreichend 😉

Vermögensaufbau geht auch entspannt

3) Verteile Dein Vermögen auf verschiedene „Töpfe“

Warum? – Damit kannst Du Risiken oder Schwankungen besser aushalten. Mir gefällt die 3-Topf-Strategie total gut.

In den ersten „Topf“ legst Du Deine persönliche Liquiditätsreserve. Hier kommt Deine Sicherheit hinein. Wähle einen Betrag, damit Du die nächsten 6 Monate gut zurecht kommst. Ein Anhaltspunkt sind etwa 3- Monatsgehälter (netto). So, dass Du jederzeit liquide bist, falls die Waschmaschine kaputt geht und Du noch eine Autoreparatr gut stemmen kannst.

In den zweiten „Topf“ legst Du den Betrag, den Du die nächsten 3-5 Jahre brauchen könntest. Für diesen Teil Deines Vermögens darfst Du nur Investments wählen, die nur ein bisschen Schwanken werden.

In den dritten „Topf“ legst Du Deine restliche Liquidität. Das ist der Topf für später, hier musst Du am Besten erst im Alter ran. Also mindestens nach 10-15 Jahren ab Investitionszeitpunkt. Hier dürfen Deine Investments munter hoch und runter schwanken. Hier darf Achterbahn gefahren werden. Denn, durch Deine anderen beiden Töpfe bist Du nicht gezwungen gerade zum Tief zu verkaufen und kannst dem ganzen auf und ab entspannt zusehen.

Vermögensaufbau geht auch entspannt

Du siehst, es ist gar nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst. Zu Beginn braucht Dein Vermögensaufbau etwas mehr von Deiner Aufmerksamkeit – bis Dein simples Konzept steht, danach kommst Du mit 1 Stunde pro Jahr locker aus.

Wenn Du jetzt endlich mit Deinem Vermögensaufbau starten möchtest, aber noch nicht so genau weißt wie Du anfangen kannst oder schon ein/ zwei konkrete Fragen hast, dann kannst Du Dir ein kostenfreies Espressoschnuppern buchen.


So lernen wir uns ein bisschen besser kennen und ich kann Dir vielleicht schon ratz fatz weiterhelfen.


auf Deinen entspannten Vermögensaufbau

Deine

Carina von Oosten

– Finanzlady –

Welches Depot ist das richtige für Frauen?

Welches Depot ist das richtige für Frauen?

Welches Depot ist das richtige für Frauen?

Welches Depot für Dich das richtige ist, hängt stark von Ihrem Nutzungsbedarf und von Deinem Typ ab:

Typ A: Du bevorzugst kurze Wege zum Berater*Innentisch und pflegen Kontakte zur Hausbank.
Typ B: Dir ist unabhängige Beratung wichtig und Du verfolgst eine konkrete Anlagestrategie. Dazu möchtest Du ab und zu in das Depot via Online Banking Einsicht nehmen.
Typ C: Du favorisierst schnelles und selbständiges Handeln von überall aus und handeln ohne Beratung.

Sehen wir die einzelnen Möglichkeiten etwas genauer an:

Klassische Filialbank

Damit ist z.B. eine Sparkasse, Volksbank oder die Deutsche Bank um die Ecke als Beispiele gemeint. Ein Depot dort hat viele Vorteile aber auch einige Nachteile.

Vorteile

  • Als Bank mit Vollbanklizenz können alle Arten von Wertpapieren dort gelagert und gehandelt werden.
  • Es bsteht die Möglichkeit diese Bank auch für den Zahlungsverkehr zu nutzen. z.B. mit einem Girokonto oder einer Kreditkarte
  • Immer ein Ansprechpartner verfügbar

Nachteile

  • Relativ hohe Depotführungsgebühren
  • Hohe Tradingkosten bei Einzelaktien produziueren Kosten ca. 25€ – 75€ pro Vorgang
  • Der Kauf von Fonds beinhaltet normalerweise den Ausgabeaufschlag von 5% (Aktienfonds)
  • Die Vorgaben der einzelnen Bankgesellschaften sind die hausinternen Produkte zu priosrisieren
  • Teilweise werden keine ETF’s zum Kauf angeboten

Online Bank

Der Vorteil einer Online Bank, wie beispielsweise die Augsburger Aktienbank, EBASE, Fidelity Fonds Bank, Comdirect oder ING Diba, liegt in den geringen Konto- und Depotführungsgebühren. Die Gebühren der Online Banken sind günstiger (manchmal gratis), da weder ein Filialnetz noch größere Bürogebäude existieren. Auch eine Online Bank  muss irgendwann profitabel arbeiten. Daher verändern sich die Bedingungen häufig. Es kann sein, dass nach der Aktualisierung der AGB´s, das Girokonto (bis vor Kurzem noch gratis) z. B. 4,95€ monatlich kostet. Oder es werden weitere Bedingungen gefordert, damit es gratis bleibt. Hier liegen die Details im Kleingedruckten und diese verändern sich öfters.

Vorteile

  • geringe Depotgebühr, teilweise kostenfrei
  • benutzerfreundliche App’s für das Handy sind verfügbar
  • teilweise Pauschale beim Handel mit Fonds und ETF’s, z.B. 2€ pro Kauf
  • einfaches Handeln der einzelnen Wertpapiere via App
  • Auswahl an ETF’s teilweise verfügbar

Nachteile

  • Tradingkosten von Einzelwerten liegen bei 15 € – 75 € pro Vorgang
  • häufige Veränderungen der Konditionen: Fonds des Monats mit xx % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag
  • Keine Beratung, reines „Do it yourself“- Depot
  • Auswahl an ETF’s teilweise eingeschränkt

Handy App

Trade Republic, FlatEx, Etoro, Scalable, JustTrade, oder CoinBase – um nur einige aktuelle Trading Apps zu nennen. Noch nie war es so einfach Aktien, Fonds und ETF’s zu handeln und direkt am Kapitalmarkt teilzunehmen. Mit einem Klick auf dem Smartphone: kaufen, verkaufen oder kurz checken was die Börse so macht. Es ist nicht immer gleich ersichtlich um welche Bank es sich dort handelt Teilweise muss man die Bank dahinter suchen oder es ist eine Kombination aus Vollbank und Handelsplattform.

Und welche Infomationen führen zum Kauf oder Verkauf?

Vorteile

  • gratis Depot
  • Flatrate pro Trade und scheinbar keine Provision
  • benutzerfreundliche App’s für das Handy
  • sehr einfaches Handeln der einzelnen Wertpapiere via App
  • umfagreiche Auswahl an ETF’s verfügbar
  • Zugang zur Börse für jede Person möglich

Nachteile

  • hohes Stresslevel durch ständiges „Checken“ des Marktes
  • extra Recherche notwendig, welche Bank „dahinter steht“
  • Gefahr der Versuchung „schnell reich zu werden“
  • Keine Beratung, reines „Do it yourself“- Depot
  • Wo bleibt die Langzeitstrategie? – Wer klärt über die Risiken des Kapitalmarktes auf?

Fazit

Beim umfangreichen Angebot an Depot kann man schnell den Überblick verlieren. Ich finde ich es ausgesprochen positiv, dass sich immer mehr Menschen mit dem Kapitalmarkt und der Anlagemöglichkeiten beschäftigen. Darin stecken Chancen das Vermögen zu mehren, allerdings auch Risiken, Teile des Vermögens oder das ganze Vermögen zu verlieren. Je nachdem in was, mit welcher Diversifikation oder mit welchem Hebel investiert wurde.

Investieren an der Börse will gelernt sein, denn nur wer weiß, welche Gefahren drohen und welche Faktoren die Kurse beeinflussen, kann die Risiken besser einschätzen und langfristig erfolgreich sein.

Was ist ein Index?- Hier sind die 10 beliebstesten Indizes weltweit

Was ist ein Index?- Hier sind die 10 beliebstesten Indizes weltweit

Was ist ein Index? – Ein Index ist die Zusammenfassung einer bestimmten Auswahl von Wertpapieren. Wertpapiere können beispielsweise Aktien oder Anleihen sein.

Hier sind die 10 beliebtesten Indizes der weltweit:

Dax für Deutschland

DAX

Der berühmteste deutsche Index ist der DAX (Deutscher Aktien Index). Die Auswahl hierfür sind die  30 umsatzstärksten und an der Börse gelisteten Unternehmen Deutschlands. Damit repräsentiert er etwa 80% aller in Deutschland gelisteten Unternehmen. Am 01.01.1988 wurde er von der Deutschen Börse herausgegeben und startete mit 1.000 Punkten. Geschichtlich geht er bis ins Jahr 1959 zurück.

Ab September 2021 werden es die 40 größten (wertvollsten) deutschen Unternehmen sein.

Achtung, der Dax ist ein Perfomance- Index. Das bedeutet, dass alle Dividenden mit in den Kurs eingerechnet werden. Damit stellt er im internationalen Vergleich eine Ausnahme dar. Alle anderen Indizes zeigen die reine Kursentwicklung. Merke: Wenn Du den DAX als Vergleichsindex heranziehen möchtest, dann empfehle ich diese ISIN: DE0008467440.

Schweiz SMI

SMI: Swiss Market Index

Der SMI wurde 1988 erstmals veröffentlicht und deckt mit 20 gelisteten Unternehmen rund 90% der Marktkapitalisierung der Schweizer Börse ab.

Die Schweizer Börse SIX, (früher SWX Swiss Exchange) entstand 1995 aus dem Zusammenschluss der drei Börsen in Genf, Basel und Zürich und ist eine 100% Tochter der SIX AG. Diese nahm 1930 Ihre Tätigkeit als Ticker AG auf.

Großbritannien FTSE 100

FTSE 100

FTSE: Financial Times Stock Exchange international Ltd. ist einer der führenden Indexanbieter mit Sitz in London und wurde 1995 als Joint Venture zwischen der London Stoxx Exchange und er der Financial Times gegründet. Mittlerweile berechnet die FTSE mehr als 200.000 verschiedene Indizes.

Der Bekannteste Index ist der FTSE 100. Er wird umgangssprachlich auch „Footsie“ genannt und listet seit 1984 die 100 größten Unternehmen Englands. Er startete mit 1.000 Punkten und deckt etwa 80% der Marktkapitalisierung aller an der Londoner Börse gelisteten Unternehmen ab.

Europa Euro Stoxx 50

EUROSTOXX 50

STOXX Ltd. ist ein globales Finanzunternehmen, das Indizes berechnet. Es sitz in Zug in der Schweiz und gehört zu 100% der Deutsche Börse AG. Es wurde 1998 gegründet und berechnet über 10.000 verschiedene Indizes, die unter anderem als Grundlage von einer Vielzahl von ETF’s, Futures und Optionen dienen. Der bekannteste Index ist der EUROSTOXX 50.

USA Dow Jones

Dow Jownes Industrial Average

Der Dow Jownes Industrial Average, kurz Dow Jones ist einer der ältesten, noch existierenden Indizes der USA. Er wurde 1884 von den Herausgebern des Wall Street Journals Charles Dow und Edward Jones gegründet. Damals bestand er aus den 11 größten Unternehmen Amerikas, davon 9 Eisenbahngesellschaften, 1 Dampfschifffahrtsgesellschaft und 1 Geldtransfergesellschaft. Später kamen Industriegesellschaften dazu. Sein Startkurs waren 40,94 Punkte, einfach der Durchschnitt der 12 Aktienkurse.

Heute setzt er sich aus 30 Unternehmen der USA zusammen und ist genießt einen großen Bekanntheitsgrad. Allerdings repräsentiert er nicht die größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung und auch nicht „neue“ Unternehmen. Google und Facebook sind beispielsweise gar nicht enthalten. Apple kam erst 2015 dazu, dafür ist Exxon Mobile seit 1928 mit dabei.

Warum ist der Dow Jones dennoch so beliebt? – Er wird unter anderem gerne als Beispiel der allgemeinen Kursentwicklung gezeigt.

Reden wir besser über den aussagekräftigeren Index der USA.

USA Dow Jones

Standard & Poors 500

Der Standard & Poors 500 (kurz S&P 500) ist gleich aus mehreren Gründen der aussagekräftigste Index der USA und zudem der wichtigste Index der Welt. Er enthält 500 Aktien der größten Unternehmen der USA und repräsentiert damit 75% der gesamten, in den USA an der Börse gelisteten Unternehmen. Das Besondere an ihm ist, dass er Aktien über alle Branchen der USA enthält.

1923 bestand der Index, damals von Standard Statistics, aus 233 Unternehmen und wurde später nach dem Zusammenschluss mit Poor‘s Publishing 1941 auf 416 Unternehmen erweitert. Allerdings wurde der Kurs nur wöchentlich erstellt. Am 04. März 1957 wurde der heute bekannte S&P 500 gegründet und berechnet seit diesem Tag täglich die Kurse.

Es gibt derzeit 19 ETF’s, die die Wertentwicklung des S&P 500 abbilden. Darüber hinaus dient der S&P 500 als Grundlage für über 56 ETF’s.

Zudem wird der Volatilitätsindex „VIX“ wird auf Grundlage des S&P 500 berechnet.

Nasdaq 100 Index

NASDAQ 100

Im NASDAQ-100 tummeln sich 100 Tech-Aktien, 90 davon aus der USA, 3 aus China (Stand heute). Die Titel sind an der NASDAQ gelistetet und kommen aufgrund ihrer Marktkapitalisierung in den Index der Top 100.

Der NASDAQ-100 ist ein Kursindex. Der Indexstand wird ausschließlich auf Grund der Aktienkurse ermittelt und nur um Erträge aus Bezugsrechten und Sonderzahlungen bereinigt.

Die NASDAQ ist die Computer-Börse der US-amerikanischen Freiverkehrshändler in New York. An ihr werden besonders wachstumsträchtige, aber auch spekulative Werte gehandelt.

Die Abkürzung für die Computer Börse ist:
National Association of Securities Dealers Automated Quotations.

USA Dow Jones

CSI 300

Aufgrund der stark wachsenden Wirtschaft sollte eine Investition in China in einem langfristig ausgerichtetem Depot nicht mehr fehlen. Einer der wichtigsten Indizes in China ist der CSI 300.
Der CSI 300 (China Securities Index 300) ist ein Aktienindex, der die Kursentwicklung an den beiden größten Börsen Festland-Chinas, Schanghai und Shenzhen, abbildet. Der Kursindex setzt sich aus den 300 größten und meistgehandelten A-Aktien Festland-Chinas zusammen, also aus Unternehmensanteilen, die an den Börsen in Schanghai und Shenzhen in der chinesischen Währung Renminbi gehandelt werden. Renminbi (CNY) ist die Währung, in der der Index berechnet wird.

Der CSI 300 wird seit dem 8. August 2008 von der China Securities Index Company veröffentlicht, ausgehend von einem Basiswert von 1000 Indexpunkten am 31. Dezember 2004.

Quelle: CSI 300 – Wikipedia

Japan Nikkei 225

Nikkei 225

Der Nikkei 225 wurde am 7. September 1950 erstmals von der Börse Tokio veröffentlicht. Seit dem 1. Juli 1971 ist die Wirtschaftszeitung Nihon Keizai Shimbun (Nikkei) für die tägliche Kalkulation des Börsenbarometers zuständig.

Der Nikkei 225 ist ein preisgewichteter Kursindex, d. h., er wird wie der DAX (üblicherweise als Kursindex) und der Dow-Jones-Index ohne Berücksichtigung von Dividenden, Bezugsrechten und Sonderzahlungen berechnet.

Die Gewichtung erfolgt mit dem in Japan üblichen Nennwert von 50 Yen. Einmal im Jahr wird entschieden, welche Unternehmen beim Nikkei-Index ausscheiden beziehungsweise neu aufgenommen werden. 

Der Indexstand wird aus der Addition der Kurswerte ermittelt. Das Gewicht eines Indexmitglieds ergibt sich anhand des Anteils seines Aktienkurses an der Summe aller Aktienkurse im Index. Die Berechnungsmethode führt zu einer Überbetonung von Aktien mit einem zahlenmäßig hohen Wert. Korrekturfaktoren sollen die größten Verzerrungen glätten. Trotzdem besitzen Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnik und Telekommunikation, die das moderne Japan repräsentieren, nur eine geringe Gewichtung. Zu den Schwergewichten gehören dagegen – aufgrund eines optisch hohen Kurses – zahlreiche Industrieunternehmen.

Quelle: Nikkei 225 – Wikipedia

Weltkarte MSCI World

Ein weiterer nicht mehr wegzudenkender Index ist der MSCI World

MSCI steht für Morgan Stanley Capital International und ist ein Finanzdienstleister mit Sitz in New York, der eine Vielzahl von Indizes berechnet. 1965 berechnete Capital International seine ersten global Aktien- Indizes. 1986 wurden diese von Morgan Stanley lizensiert und unter dem Namen Morgan Stanley Capital International veröffentlicht.

Hier geht’s zur Unternehmensentwicklung von Capital International: Who put CI in MSCI_DE.pdf (fundresearch.de)

Der MSCI World ist vermutlich der bekannteste Index. Allerdings gibt es auch andere Indexanbieter, wie z.B. STOXX, FTSE (Financial Times Stock Exchange) oder S&P (Standard & Poors)

Die MSCI-Index-Klassifikationen und wie sie die Welt einteilen | justETF

Was sind ETF’s ? – Vorteile, Nachteile, Weiterentwicklung – einfach erklärt

Was sind ETF’s ? – Vorteile, Nachteile, Weiterentwicklung – einfach erklärt

Hast Du Dich auch schon gefragt, in welcher Form Du investieren willst? Ein Fonds oder doch lieber ein ETF? ETF’s sind derzeit in aller Munde, doch was genau ist ein ETF eigentlich? Welche Vorteile und Nachteile gibt es? Auf welche Stolperfallen muss geachtet werden?

Was ist ein ETF?

Ein ETF ist ein Exchange Traded Fund. Ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines ganzen Index, wie z.B. des Dax oder des MSCI World abbildet. Damit werden mit dem Kauf eines ETF alle Titel und Positionen, die in diesem Index enthalten sind, gekauft. Er wird täglich an der Börse, z.B. Xetra zu unterschiedlichem Kursen im Tagesverlauf gehandelt, ähnlich wie eine Aktie.
Als Vergleich: Ein Fonds hat pro Tag immer den gleichen Kurs, den NAV, Net Asset Value. Für den Fonds wird nur einmal am Tag ein Kurs gestellt.

Vorteile des ETF

  • breite Streuung (Diversifikation): Eine Investition in EINEN ETF bedeutet eine breite Aufteilung auf alle Titel, die in dem ausgesuchten Index vorhanden sind.
  • flexibel handelbar: Tägliche Handelbarkeit zu unterschiedlichen Kursen an der Börse.
  • sehr geringe Verwaltungskosten: Bei den Klassikern wie z. B. ein ETF auf den MSCI World kostet je nach Anbieter zwischen 0,12% und 0,5% Verwaltungskosten pro Jahr (Stand 22.02.2021).
  • große Transparenz: Sie wissen zu jederzeit was in dem ausgewählten ETF enthalten ist: der ausgewählte Index
  • einfache Geldanlage: Wegfall des schwierigen Auswahlprozesses von Einzelaktien: Viele Anleger*Innen kaufen einfach den ganzen Markt nach dem Motto: „Welches Unternehmen jetzt genau das beste Geschäftsmodell hat, ist egal. Ich kaufe einfach alle diesen Marktes.“
  • Psychologisch: ETF’s sind on vogue. Man spricht mit Freunden*Innen über ETFs. Sie legen derzeit total im Trend.

Nachteile des ETF

So wie jedes Investment Vorteile hat, so gehören die Nachteile ebenfalls zur Vervollständigung aufgelistet:

  • Keine aktive Auswahl der einzelnen Unternehmen: In den Index kommt, welches Unternehmen in dem ausgesuchten Markt tätig ist. Damit wir keine Aussage zu dem Geschäftsmodell oder zur Rentabilität des Einzelunternehmens getroffen. Die „guten wie schlechten“ Unternehmen sind alle gemeinsam im Index vorhanden.
  • Höhere Rendite als der Index fast nicht möglich: Den Index „zu schlagen“ und damit besser zu sein als der Marktdurchschnitt  ist mit einem ETF nur schwierig möglich.
  • Selbstverantwortung der Anleger*Innen: Du musst Dich selbst um die Auswahl und den Investitionszeitpunkt kümmern. Die Frage: „jetzt kaufen?“ oder „jetzt verkaufen?“ will aktiv und immer wieder beantwortet werden.
  • Kontrahentenrisiko bei synthetisch hergestellten ETF’s: Wenn die ETF’s nicht physisch hergestellt sind, also die Einzelaktien des Indexes nicht wirklich gekauft werden, sondern mit einem Swap Partnern (Kontrahent) abgebildet werden, kann schließlich der Swap-Partner als Schuldner ausfallen oder insolvent gehen.

Themen und Branchen ETF

Themen und Branchen ETF. Quelle: justETF.com

1) Weiterentwicklung: Kreation von neuen Indizes

Am 11. April 2000 startete der ETF – Handel in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Zu Beginn hat ein ETF hauptsächlich einen bereits bestehenden Index abgebildet. Danach hat sich die Basis weiterentwickelt. Es sind immer mehr NEUE Indizes gestaltet worden, wie z. B. Teile eines Index. Alternativ wurde auch ein bestehender Index mit besonderer Gewichtung von Teilaspekten als Basis herangezogen. Als Beispiel sei hier der MSCI World Low Carbon Target Index genannt. Hier dient der MSCI World als Grundlage und zusätzlich sind die Titel über gewichtet, die einen geringen CO2- Ausstoß haben.

2) Weiterentwicklung: Branchen und Themen ETF’s

Neben den verschiedenen Indizes, um den Markt zu kaufen, gibt es nun auch Branchen ETF’s. Somit ist es heutzutage ganz leicht eine bestimmte Branche oder Thema wie, z.B. Dividendenstarke Aktien, Digitalisierung, Robotik, Nachhaltigkeit oder Wasserstoff zu investieren. Was immer das Herz beliebt, ein, zwei Klicks und der passende ETF ist gefunden.

ETF-Anlageleitfaden | justETF Investment Guides | justETF

Die verschiedenen Indizes für ETF's

Die verschiedenen Indizes für ETF’s. Quelle: justETF.com

3) Weiterentwicklung: Aktive verwaltete ETF’s

Üblicherweise sind ETF’s passiv, das bedeutet die Anleger*Innen kaufen einen ganzen Index und damit die enthaltenen Titel des Indexes. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen ETF’s. So gibt es nicht mehr nur rein passive ETF’s, sondern auch teilweise aktiv verwaltete Varianten. Der Vorteil besteht aus der Kombination von der traditionellen ETF Struktur und dem aktiven Investmentansatz eines Fonds.

Aktive ETF’s streben keine bloße Nachbildung eines Benchmark-Index an, sondern wollen ihn übertreffen. Dafür sind ähnlich, wie bei Fonds, Portfoliomanager eingesetzt, die aktiv auf Marktereignisse reagieren und damit die Auswahl der Einzeltitel an geänderte Marktverhältnisse anpassen. In manchen Fällen dürfen sie auch außerhalb der Grenzen des Benchmark-Index anlegen. Es liegt im alleinigen Ermessen des Portfoliomanagers, welche Vermögenswerte in den Fonds aufgenommen werden. Somit ähnelt ein aktiver ETF in vielerlei Hinsicht einem traditionellen, aktiv verwalteten Investmentfonds.

Fazit:

ETF’s erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Hauptsächlich bei Privatanlegern*Innen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie sind einfach handelbar, unglaublich günstig und sehr transparent. Mit nur einem Investment im Depot, hat die Anlegerin in alle Titel des ausgewählten Indexes investiert. Allerdings ist Vorsicht geboten. Mittlerweile gibt es eine Fülle an ETF’s, die nur schwer zu überschauen ist. Es ist wirklich kompliziert geworden dementsprechend könnte man als Anleger*In man schnell den Überblick verlieren. Täglich werden neue Indizes als Grundlage für das Investment geschaffen beziehungsweise ganze Themen ETF’s neu entwickelt. Hier empfiehlt es sich unbedingt das KID (Wesentliche Informationen für den Anleger) zu lesen. Teilweise muss man lange suchen, bis man die zugrundeliegende Aktiengruppe gefunden hat.

Dennoch sehe ich ETF’s als Ergänzung für das eigene Portfolio. Solange die Anlegerin das große Ganze sowie das eigentliche Ziel der Geldanlage nicht aus den Augen verliert, steht einer Investition in gut geprüfte ETF’s der Weg offen.

Dank der neutralen Honorarberatung kann auch das ganze Portfolio mit ETF’s aufgebaut werden.

Weiterführende Links für die Vertiefung von Wissen rund um ETF’s von den führenden ETF Plattformen:
Was ist ein ETF von justETF?:ETF: Was sind ETFs? ETF einfach erklärt | justETF Academy 
Was ist ein ETF von extraetf.com?: Was ist ein ETF? | ETFs einfach erklärt | Wie funktionieren ETFs? (extraetf.com)
Geschichte der ETFs von extraetf.com: Die Entstehung von ETFs | Geschichte und Hintergründe | extraETF.com